Abstinenz von Pornos als übergeordnetes Ziel

Abstinenz von Pornos als übergeordnetes Ziel

Abstinenz von Pornos als übergeordnetes Ziel

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Wir werden uns in Woche 2 ausführlicher mit dem Thema der Abstinenz im Hinblick auf Pornografie befassen. Dabei werden wir näher auf biologische und psychologische Gesichtspunkte eingehen. Eine grundlegende Frage möchten wir an dieser Stelle aber schon einmal klären. Ergibt es Sinn und ist es wünschenswert, dir das Ziel der Abstinenz von der problematischen Gewohnheit zu setzen?

Die kurze und eindeutige Antwort darauf lautet: Ja. Vielleicht überrascht dich das nicht und entspricht ohnehin schon deinem Vorhaben. Vielleicht löst es in dir aber auch eher Unbehagen aus und stößt auf inneren Widerstand. Gerne würden wir dir mitteilen, dass es einen leichteren Weg gibt und der Gewohnheit noch problemlos weiter in geringerem Maße nachgegangen werden kann. Aber wir wären nicht ehrlich und würden die Lösung des Problems damit nur hinauszögern.

Der für Betroffene vielversprechendste Weg ist der, Pornografie ganz aus dem eigenen Leben zu streichen – erst einmal über die Dauer des Kurses und perspektivisch auch dauerhaft. Daher empfehlen wir, deine persönlichen Ziele um das weiter gefasste Ziel der Abstinenz Pornos zu ergänzen. Und wir machen an dieser Stelle auch eine kleine Ausnahme von den Regeln zur Formulierung von Zielen, da es sich hier um ein übergeordnetes Ziel handelt. Die Ausnahme bestätigt hier also die Regel:

„Ab dem Beginn der zweiten Kurswoche, möchte ich mindestens bis zum Ende des Kurses keine Pornos mehr schauen.“

Wir wissen, dass das keine leichte Aufgabe ist. Aber wir gehen fest davon aus, dass sie für dich machbar sein wird.. Wir werden dir in den weiteren Wochen – insbesondere auch schon in Woche 2 – Mittel und Wissen an die Hand geben, die dir dabei helfen und dich so gut wie möglich unterstützen.